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Saisoneröffnungsfahrt 2012

 

Es ist so weit....am 22.3.2012 kam endlich die lang ersehnte Einladung zur diesjährigen BKG 17 - Saison-Eröffnungsfahrt: Barney hatte sich für den 15.04.2012 etwas Besonderes  ausgedacht: nämlich die „königliche“ Route unter den drei Haupt-Ferienstraßen des Osnabrücker Land, die da sind:   Artlandroute, Bramgauroute und last but not least DIE Osningroute.  Und so sind wir natürlich neugierig, was uns unter Führung unseres Navigators Barney da so unter die Räder kommt. Zunächst treffen wir uns wieder einmal zur  üblichen Zeit zwischen 09:00 – 10:00 Uhr am Autohof Senden. Trotz des kühlen Wetters kam dennoch ein erklecklicher  Haufen bestehend aus Chaptermitgliedern, netten Gäste und Freunden zusammen: Insgesam waren es 23 Mopeds und 3 sehr ansehliche Sozia; alles in allem 26 people (einschließlich Eimi & Nicole sowie Marco, die sich etwas später bei Ladbergen eingeklinkt hatten). Neben ein paar Frostbeulen, die sich angesichts der vermeindlichen Klimakatastrophe kurzfristig bei Barney abgemeldet hatten, gab es allerdings auch triftige Gründe der Absenz: so leidet Raffzahn Joti zur Zeit unter haltlosen Innereien, die sich einen Weg durch sein morbides Bindegewebe bahnen und nun wieder zurückgepfercht werden müssen. Von Senden aus passieren wir Bösensell, Havixbeck, Tilbeck, biegen bei Overwaul ab in Richtung Hansell. Und dann ging es über den Vosskotten in Richtung Greven.  Dort auf der Königstraße an der Esso Tankstelle wurde der erste Halt eingelegt Nach kurzen Irritation klärte es sich unter Einsatz eines Mobilfunktelefons dann auf, dass wir a)  noch nicht in Ladbergen waren und b)  es sich auch nicht um die angepeilte Westfalentankstelle handelte, um dort Eimi, Nicole und Marco aufzunehmen. Das wollen wir nun schleunigst nachholen, schwingen uns auf die Maschinen und ab geht’s über die L555 in Richtung Ladbergen. Subkutanes Ereignis Und da passiert das Unvorstellbare: kurz vor der Kanalbrücke, gegen ca. 11:00 Uhr, durchfahren wir den davorliegenden Kreisverkehr als ChrisB mit seiner Maschine abschmiert, stürzt, mit seinem Thorax über den Asphalt schliddert und letztlich samt Maschine gegen den Kantenstein prallt. Chris bleibt benommen liegen. Gottlob hatte Chris seine Blueknights-ASR-Weste übergestülpt, so dass an seinem Astralkörper keine äußeren Verschleißerscheinungen zu erkennen sind. Nachdem Chris eine Weile in sich gegangen war, trat auch sogleich der Selbsheilungsprozess ein.  Zunehmend kommt Farbe in „sein Schero“ und schon rappelt er sich auf, zählt seine Extremitäten und kümmert er sich alsdann um sein lädiertes Moped. Wir untersuchen während dessen den Unfallort und stellen plastikartige „Plaggen“ einer MC- Doof-Verpackung o.ä. fest, auf denen ChrisB wahrscheinlich ins Rutschen kam. Chris hatte wirklich Schwein gehabt.  Abgesehen von Dellen und abgerissenen Blinkern war das Moped sogar noch fahrtüchtig, und Chris konnte noch ein Stück des Weges mithalten. Dann zog er aber doch die Reissleine, denn bei seinem linkes Knie machte sich eine hinderliche Prellung bemerkbar und fuhr heimwärts. Wir setzten alsdann unsere Tour fort, passieren Schmedehausen und finden dann tatsächlich Ladbergen und nahmen Eimi mit Nicole und Marco auf. Von hier aus geht es direkt weiter über Lengerich und Lienen hinauf über einige Serpentinen und Klatschkurven nach Holperdorf zur allseits bekanntenWaldwirtschaft Malepartus, wo wir gegen 12:00 Uhr in uriger Atmosphäre planmäßig eine kleine Brotzeit einlegten. Wie Präsi Lui richtig anmerkte, bestand unser Ausflug bislang mehrheitlich aus „Stehen“;  alles in allem ist unsrere bisherige Kilometerleistung mit knapp 67 km nicht gerade berauschend. Und weil es draußen auch ziemlich schattig ist und auch der nächste Wirt auf uns wartet, geht es nun endlich auf den langen Marsch. Wir nehmen die Block`sche Osningroute rechtsdrehend und folgen erst einmal der K31/K30 bis nach Leeden und von dort über die K27 nach Velpe. Weiter über Westerkappeln, Achmer, Wallenhorst, Engter, Ostercappeln, Schwagstorf, Bohmte, Bissendorf/Wulften/Schledehausen bis wir Bad Essen und dort am Ortsrand unsere nächste Jausenstation, den Bergwirt Pöhler erreichten. Gut gesättigt geht es dann zurück über Bad Essen, Oberholsten, Oldendorf, Freden, rasieren die Westumgehung von Melle, Wellingholzhausen, rüber nach Dissen, Hilter, Bad Iburg, Lienen, Ostbevern, Telgte, Alverskirchen, Albersloh, Rinkerode, Davensberg, Ottibotti und schließlich Senden und beschließen unsere Tour auf der Bikersfarm in Buldern. Fazit: Trotz aller witterungsbedingten Widrigkeiten und auch eingedenk des Missgeschicks von ChrisB das uns  natürlich alle betroffen gemacht hat, war die Saisoneröffnung mit satten 298 km dennoch ein voller Erfolg. Dem aufmerksamen Betrachter wird nicht entgangen sein, dass wir in einigen Bereichen nicht der touristisch geprägten Osningsroute gefolgt sind, sondern dass Barney versucht hat, fahrerisch reizvolleren Strecken zu folgen, anstatt durch die „mondänen“ Kur- und Badeorte zu cruizen. Natürlich gibt es abseits tolle Sehenswürdigkeiten und touristische Attraktionen zu betrachten; das war aber nicht Intension unserer Ausfahrt. Hier ging es allein um den Fahrspaß. Es lohnt sich sicherlich, hier später noch einmal und punktuell Akzente zu setzen: an Salinen schnuppern, Eis schlecken oder Kuchen mampfen, mit dem AOK-Chopper oder der Gehhilfe über die Bäder-Avenues oder in Parks zu flanieren. Aber das hat hoffentlich noch Zeit. Eine Bereicherung waren all die netten sympathischen Gäste und Freunde, die über Barney zu uns gestoßen waren. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass wir in Bälde doch den einen oder anderen Zuwachs in unserem Chapter zu verzeichnen haben. Unerwähnt sollte auch nicht sein, dass insbesondere die beiden backpacks Ina und Birgit von Lui und Barney eine außerordentlich gute Figur machten. Birgit, 1st-Lady von Gast Klaus, erlebte sozusagen ihre Jungfernfahrt und wurde hierzu speziell aus dem Fundus von ChrisB ausstaffiert. Nur der Helm kam von Kiki „ihre Schwester“ . Birgit wollte nicht so gerne auf der Z1000 von ihrem „Gespons“ Klaus mitfahren  und nahm das Angebot an, Barneys GS zu trimmen. Ihre anfänglichen Vorbehalte verflogen im Nu und wichen einem Riesenspaß, vor allem in den Kurven. Sie freut sich schon aufs nächste Mal. Ina ist einigen von uns schon als Gast bekannt und kaschierte als Sozia die präsidiale „Schattenseite“.  Auch Ina hatte offensichtlich Spaß an der Ausfahrt. Nach Ansicht unseres Präsidenten ist Ina eine absolute Profi-Sozia, die man beim Fahren nicht spürt und bei der man gelegentlich  kontrollieren muss, ob sie denn nicht vielleicht doch runtergefallen ist. Hervorzuheben sind natürlich auch die fahrerischen Qualitäten unserer Ladies Kiki und Heike nebst  unserem „Supporter und „Mündel“ Bonsai. Ich hatte das Vergnügen an Kikis und Bonsais Hinterrad zu kleben und kann deren „Spur- und Linientreue“ nur unterstreichen. Biker Heike fährt hier außer Konkurrenz und ist unbestritten ein Naturtalent. Leider fehlte in diesem Reigen noch „unser Ingi“. Sooo, datt war´s mal wieder...

 

ett war schön mit Euch!!!

+++klaboe, CC+++

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